SEIN ODER NICHTSEIN
Komödie von Nick Whitby nach dem Film von Ernst Lubitsch, Drehbuch von Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel

Matinée: 21.03.2010, Foyer
Premiere: 01.04.2010, Großes Haus
 
Schauspieler Josef Tura ist am Rande der Verzweiflung. Gut, es ist 1939, Warschau ist von den Deutschen besetzt, die Gestapo herrscht willkürlich und grausam – aber was ist dieser graue Alltag gegen die grauenerregende Tatsache, dass seit zwei Vorstellungen ein Zuschauer während seines großartigen Sein-oder-Nichtsein-Monologs den Saal verlassen hat? Überglücklich ergreift der Charakterdarsteller die nächste Chance, sein mimisches Können unter Beweis zu stellen, obwohl er sich damit in große Gefahr begibt: Gemeinsam mit der ganzen Truppe lockt er den deutschen Spion Professor Siletzki in eine Falle, indem er den gefürchteten Gestapochef Erhardt gibt, während seine Frau den Verräter umgarnt. Trotz einer brillanten Vorstellung geht der Plan nicht auf und jetzt spielt Tura um sein Leben.

Dass Theatermacher oft Besessene sind, ist nichts Neues. Selten aber wurden ihre egozentrischen Obsessionen so absurd-komisch vor einem grausamen Hintergrund gezeichnet wie in diesem Stück, das auf dem legendären Film von Ernst Lubitsch beruht. Schwärzester Humor vom Feinsten wird für Muskelkater in Ihrem Zwerchfell sorgen.

MIT Christel Mayr, Aglaja Stadelmann, Ulla Willick; Karl Heinz Glaser, Thomas Kollhoff, Antonio Lallo, Gunther Nickles, Simon Reimold, Wilhelm Schlotterer, Christian Taubenheim, Raphael Westermeier, Volkram Zschiesche

INSZENIERUNG Elina Finkel
BÜHNE und KOSTÜME Stephan Testi

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