CINDERELLA
Ballett in drei Akten und sieben Bildern
von Sergei Prokofiev (1891–1953)

Matinée: 11.10.2009, Foyer
Premiere 15.10.2009, Großes Haus 
 
Träume vom Prinzen, von Reichtum und von der guten Fee sind Zutaten eines jeden guten Märchens. „Cinderella“ ist eines der beliebtesten Märchen der Ballettliteratur und damit nach wie vor ein Publikumsmagnet. Roberto Scafatis „Cinderella“-Choreografie ist im Alltag verhaftet. Nicht der Wunsch, Prinzessin zu werden, steht im Vordergrund; heutzutage gilt es, Topmodell zu sein. Die Struktur der bekannten Geschichte ist erhalten, die Träume sind allerdings an den medial vermittelten Wünschen eines heutigen Teenagers orientiert.

Das Ballett, das im 20. Jahrhundert komponiert wurde, erreichte eine außergewöhnliche Popularität. Dieser Vorgang ist zweifellos eine Seltenheit und sicher durch die Bekanntheit des Komponisten zu begründen, außerdem durch die klare Struktur des Balletts und die liebevolle Zeichnung der Charaktere. Prokofiev nimmt sich das Nummernballett zur Vorlage und bettet in diese Form Tänze wie die Gavotte, Pavane oder Mazurka ein, wendet sich andererseits aber auch dem klassischen Kanon wie dem Pas des deux oder den Variationen zu. Die liebevolle, aber auch groteske und karikierende (Über)Zeichnung der Charaktere tut ihr Übriges, damit der Zuschauer mitfiebert und sich immer wieder aufs Neue in dem Märchen verliert.


MUSIKALISCHE LEITUNG Alexander Drčar
CHOREOGRAFIE Roberto Scafati
BÜHNE&KOSTÜME Iris Jedamskifetischismus




Sitzplan und Preise        Reservierung